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Fertigstellungsbescheinigung

Im Rahmen des Gesetzes zur Beschleunigung fälliger Zahlungen vom Mai 2000 hat der Gesetzgeber den neuen § 641a BGB eingeführt, der es dem Lieferanten ermöglicht, eine unberechtigt einbehaltene Schlusszahlung durch Einschaltung eines Sachverständigen beschleunigt zu erhalten. Wenn ein neutraler Sachverständiger bestätigt, dass die Lieferung und Leistung frei von (den beanstandeten) Mängeln ist, erhält der Lieferant eine Fertigstellungsbescheinigung, die der sonst üblichen Abnahme gleichgestellt ist. Somit steht der Schlusszahlung nichts mehr im Wege. Die Fertigstellungsbescheinigung ist ein probates Mittel, um unberechtigte Verzögerungen bei der Abnahme von Leistungen zu vermeiden. Sie hat die gleichen Rechtsfolgen wie eine Abnahme, wenn der Vergütungsanspruch fällig wird.